Grundrezept: Annis Spätzle

Um ehrlich zu sein, das Rezept stammt nicht aus meiner Feder, sondern von meiner Oma Erika. Wenn wir als Kinder zu Besuch kamen, gab’s die selbstgemachten Spätzle zum Mittagessen – lecker! Heute kann man Spätzle in jedem Supermarkt kaufen. Ob getrocknet oder im Kühlregal. Aber es ist und bleibt einfach so: selbstgemacht, wie Oma sie gemacht hat, schmecken sie eben am allerbesten.

Gemacht sind sie ziemlich schnell und auch einfach, mit wenigen Zutaten schmecken sie als Beilage und als Hauptgang, z. B. als Käsespätzle. Wenn ich Spätzle koche, mache ich gleich eine größere Portion und friere einen Teil ein. Das hält sich sehr gut und man hat jederzeit Spätzle griffbereit, wenn es noch schneller gehen muss und man sich die Aufräumerei hinterher ersparen will 🙂 Dann kann man sie noch gefroren ins heiße Nudelwasser oder mit etwas Butter in die Pfanne geben und im Nu sind sie fertig.

Zum Rezept

Zutaten für 2 Personen als Hauptgang

  • 250g Dinkelmehl Type 630 (es klappt aber auch mit Weizenmehl)
  • 3 Eier
  • 125ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Tl Salz

Anleitung

Im ersten Schritt gibt man alle Zutaten in eine Schüssel. Die Schüssel sollte nicht zu klein sein, sodass sich der Teig darin gut schlagen (jaa, schlagen!) lässt. Dann wird der Teig mit einem Kochlöffel so lange geschlagen, bis er Blasen wirft. Der Teig sollte am Ende etwa so aussehen – wer genau schaut, erkennt die Blasen 🙂

Dann den Teig noch ein paar Minuten quellen lassen. In der Zeit kann man alles auf dem Herd vorbereiten. Dort braucht man einen hohen Topf mit kochendem Wasser und 1 El Salz, eine Spätzlepresse (alternativ klappt es auch mit einem Spätzlehobel oder wer mag, kann seine Spätzle auch vom Brett schaben), einen Kochlöffel und einen Seiher, um die Spätzle anschließend aus dem Wasser zu fischen. Ich stelle mir außerdem noch ein Sieb parat, wo meine Spätzle dann zum Abtropfen reinkommen.

Dann kann es losgehen: am besten füllt man die Spätzlepresse über der Teigschüssel mit Teig, dann geht man mit der Presse dicht über das Wasser (es sollte richtig sprudeln) und presst den Teig ins Wasser. Indem man die Presse kurz ins Wasser hält, löst sich der Teig. Die Reste kann man dann mit einem Kochlöffel oder Messer abtrennen. Sofort mit dem Kochlöffel vorsichtig durch den Topf rühren, damit die Spätzle nicht verklumpen. Sobald sie oben schwimmen, können die Spätzle mit dem Seiher aus dem Wasser geholt werden. Den Teig am besten nach und nach in den Topf pressen, damit die Spätzle nicht verklumpen.

Die Spätzle sind dann auch servierfertig und können entweder direkt gegessen, kurz in Butter geschwenkt werden oder weiter verarbeitet werden, wie z. B. zu Käsespätzle. Sollen die Spätzle erst zu einem späteren Zeitpunkt gegessen oder eingefroren werden, verteilt man sie am besten auf einem Blech und zupft sie mit der Gabel ein wenig auseinander. Dann können sie auskühlen ohne zu verklumpen. Sobald sie ausgekühlt sind, können sie eingefroren werden.

Guten Appetit & lasseds eich schmegga 🙂

Hast du das Rezept bereits ausprobiert? Hat es geklappt? Ich freue mich immer über deine Rückmeldung, positive & negative Kritik und deine Erfahrungen. Lass uns gerne über die untenstehende Kommentarfunktion austauschen. Ich freue mich!

Deine Anni

Veröffentlicht von anniskosmos

Hi, ich bin Anni und ich liiiiiebe Essen ❤ hoffentlich findest du hier etwas Inspiration für deine Alltagsküche! Ich freue mich über deine Rückmeldung zu Rezepten und wenn du deine Erfahrungen und Tipps mit mir teilst! Alles Liebe, Anni

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